Vordere Ränge

8.Mai 2012

Vordere Ränge

Ein Grund einen anständigen Blogeintrag zu schreiben, die Kategorie «Sounds & Music» mit etwas Inhalt zu füttern und einen kleinen Tipp abzugeben. Gewiss, meine Adresse hat kaum die Kraft, um sämtliche Medienkanäle zu füllen. Gottlob – wo wäre da die Qualität in meinem Leben.

Trotzdem nehme ich mir hier gerne wieder einmal Zeit, um eine werte Scheibe anzukündigen. Die Scheibe und auch dessen Verpackung, welche tatsächlich mein vergangenes Wochenende und die gefällige Autofahrt zu meiner werten Kundschaft bereichert hat. Und warum dürfte ich die Bezugsadresse – die der CD meine ich – fernab von kalkulierenden Excel-Tabellen nicht auch direkt angeben.

Redemption Day

21.März 2010

Redemption Day

Vielleicht wiedereinmal Zeit ein paar Zeilen über Musik zu verlieren. «Redemption Day»  ist der Titel, den es mir vergangene Woche an Land gespült hat. Johnny Cash, eigentlich seit einiger Zeit unter der Erde begraben, steht nochmals auf.

image«Ain’t No Grave» heisst sein neues und allerletztes Album, welches allerdings nicht zu seiner Lebzeit geboren wurde. Die Studiotechnik machts möglich, unveröffentliche Gesangsspuren aus alter Zeit werden mit frischen Instrumenten begleitet. Auch das gute Stück «Redemption Day» stammt kaum aus seiner Hand, geschrieben von Sheryl Crow, eine mit kaum Falten gezeichneten Musikerin, liefert den Inhalt für eine der wohl letztmöglichen Tonaufnahmen eines alten Mannes, dessen Leben – möge man den Biografien glauben – mit einigen Turbulenzen geprägt wurde. Cash interpretiert «Redemption Day» mit einer gebrechlichen Stimme, kurz danach dürfte von ihm definitv nur noch seine Knochen übrig geblieben sein.

Where flowers flourish

3.August 2009

Where flowers flourish

Es hat sich mittlerweile so eingespielt, im Juli wenn ich hier bin – und wann war ich das eigentlich schon nicht –, stelle ich das Auto vor dem Tierpark Dählhölzli auf einen der vielen freien Parkplätze und beginne meine Wanderung durch den Wald, dort wohnen eingepfercht in Gehegen auch ganz wilde Tiere.

Mein Ziel sind aber nicht die wilden Tiere. Ich will für zwei Tage den Gurten besteigen. Über vier Tage wird am Gurtenfestival feucht fröhlich gelacht, gelebt und Musik gehört und wer will das schon nicht?

Die Aare trennt die wilden Tiere vom Gurtenfestival, zum Glück gibts Brücken, den Schönauersteg. Diesen werde ich auch wieder benutzen, wenn ich meine Schlafstätte zu Hause aufsuchen werde. Es versteht sich von selbst, dass diese Wanderung und vorallem der Abstieg in aller Herrgottsfrühe nur wenig Bier verträgt. Damit werde ich keine Probleme haben, dass weiss ich schon jetzt, noch offen ist allerdings wann ich genau runter kommen werde. Ist das Fest dürftig kanns vor zwölf Uhr werden. Ist das Fest gut, werde ich in kürzester Zeit wieder den Sonnenaufgang geniessen. Es liegt schlussendlich bei mir.

Lucky Man

3.September 2008

Lucky Man

Nachdem ich mir in meinen Plattenläden fast jedes Fächli und deren Genres erschlossen und daraus die schönsten Perlen an Musikstücken für mich herausgepickt habe, bin ich nun mittlerweile bei den «Britpoppern» angelangt. The Verve – Lucky Man «Well, I’m a lucky man with fire in my hands. I hope you understand.»

Ich hatte bis jetzt einen grösseren Bogen um das Fächli des Brit-Pops gemacht, diese unbeschwerten und breiten Gitarrenriffs galten für mich bis dahin als zu träumerisch, arrogant und eher gehaltlos, mal abgesehen vom Verhalten einiger Brüder von Sechsseitern und Sängern, welche sich dauernd in irgendwelchen Raufereien bestätigten.

Tag des Lärms

17.April 2008

Tag des Lärms

Heute ist der Tag des Lärms und da will ich einen Beitrag leisten, doch dazu etwas später.

Eigentlich hätte ich mein Aufsatzthema «Freizeitgestaltung» nennen wollen, nun Aufsatzthemen spielen zur meiner Erleichterung schon lange keine Rolle mehr, aber dies wär jetzt schon wieder ein anderes Thema.

«Lebenslauf» war auch mal so ein Aufsatzthema in der Schule, um bei unseren ersten Anstellungen einen guten Eindruck zu machen und da wusste ich dann auch worüber ich schreiben kann und zwar über meine Freizeitbeschäftigungen. Seit meiner Selbständigkeit sind zwielichtige Referenzpersonen, besuchte Schulen, Zeugnisse und goldene Karriereleitern ebenso uninterressant wie Personalverantwortliche und so bekommt der Punkt «was tun sie in ihrer Freizeit» wieder eine neue Bedeutung. Doch keine Sorge, spätestens mit der Pensionierung kommen dann alle dran.

War Stories

17.Juli 2007

War Stories

Festivals sind was tolles, noch schöner wenn man sich auf etwas freuen kann. Früher habe ich mich immer auf die Band XY gefreut, endlich würden nun meine Helden vor meinen Augen stehen.
Entweder ist heutzutage das Festivalprogramm so schlecht oder meine Helden sind ganz einfach alle ausgestorben, es ist schwierig geworden mich so auf eine Band XY zu freuen. Letzten Dienstag hatte ich wiedereinmal Gelegenheit dazu.

The Big Calm

2.April 2007

The Big Calm

imageDie Fantas ziehen wieder um die Häuser, wiedereinmal rechtzeitig. “Ernten was wir säen”, diese fantastischen vier hatten selten unrecht. Tja, zum Glück habe ich alle meine Zeit und Geduld verteilt und in viele verschiedene Familien investiert, davon trägt ihr längerfristig am meisten Profit. Die Obligationen “Gold and Company” kann ich nur bedingt empfehlen, es besteht ein zu grosses Risiko, dass ihr die Paranoia kriegt. Vorallem dann, wenn euch all das “wertvolle” davon fliesst.

imageNach diesen Anlagetipps, kommen wir zum nächsten Album. Von den Morcheebas habe ich alle Alben, das Beste spare ich mir immer bis zum Schluss auf “The Big Calm” Jahrgang 1998. So there I go and there you will find me “down by the sea”.

Songs in meinem Gehör

4.Januar 2007

Songs in meinem Gehör

the eraserEin paar Stücke die mich ab und zu begleiten, will ich wiedermal kund tun. Gemäss Zähler gehört der Black Swan von Thom Yorke zu einem meiner meist gehörten Songs.

come on feel the IllinoiseEin Album, das über Weihnachten und Neujahr kaum den Weg aus der Schublade meines CD-Players geschafft hat, ist Sufjan Stevens Werk – Come on feel the Illinoise.

DJ Shadow – The Outsider

1.Oktober 2006

DJ Shadow – The Outsider

The OutsiderIn letzter Zeit kommts seltener vor, dass ich zufrieden und glücklich den Plattenladen verlasse, umso mehr kann ich es dann geniessen, wenn der Besuch mal mit einer guten CD in der Tasche erfolgreich endet. DJ Shadow hat es mir diese Woche angetan.